Mittwoch, 22. April 2015

Dem Wind hinterher

Heute waren unsere Bemühungen, unter dem Schirm zu hängen, leider umsonst. Zuerst ins Landesinnere getuckert, um dort festzustellen, dass der ausgesuchte Berg zu klein und der Wind zu schwach ist. Dann weiter Richtung Küste nach Bethells Beach. Riesiger Strand mit leicht öligem Untergrund und Wind aus der falschen Richtung. Also wieder einpacken und weiter Richtung Piha, nur zwei Buchten weiter. Mit dem Camper durchs Hinterland dauert das wahrscheinlich länger als zu Fuß an der Küste. Eine Stunde vor Sonnenuntergang treffen wir in Piha ein, einem kleinen, verträumten Surfer-Ort. Der Wind hat abermals gedreht und wir stehen mit hängenden Schultern vor einer traumhaften Kante. Zur Aufmunterung einige Fun Facts: hier gibts Vögel, die uns früh mit der Melodie von "everybody was kong fu fighting" wecken. Ich habe Glatze und zwei unterschiedliche Haarwäschen dabei. Auf dem Campingplatz gibt es nen Grill, der mit Dollarmünzen gefüttert werden will.
[Anm.d.Red.: der Piha Stellplatz gab sich alle Mühe, das verklärte Image ins rechte Licht zu rücken. Nebenan befindet sich der örtliche Hundespielplatz, dessen kläffende Besucher in perfektem Zusammenspiel mit den 2 Rasentrimmern, die auf dem Platz um die Wohnwagen herumlatschten, jeden Versuch, den Zeitpunkt des Aufwachens auf nach 7 Uhr 30 zu verschieben, absolut unmöglich machten. Ganz klar Abzug in der B-Note!]



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